Uhren werden fast ausnahmslos industriell hergestellt. Die handwerkliche Tätigkeit der UhrmacherInnen sieht dagegen so aus: mit feinsten Werkzeugen und Geräten bearbeiten und prüfen sie Uhrenwerke unterschiedlicher Art (mechanisch, elektrisch, elektronisch). Diese sind eingebaut in Klein- und Großuhren, in Weckern, Quarzuhren, Zeitmessgeräten für den Sport u.a.
UhrmacherInnen reinigen, reparieren, justieren (genau einstellen) Uhren, wobei sie Präzisionsmessgeräte verwenden. Sie müssen nötigenfalls auch in der Lage sein, fehlende Bestandteile selbst herzustellen. Das setzt voraus, dass sie die Fertigkeiten der allgemeinen Metallbearbeitung beherrschen. Besonders anspruchsvoll ist eine Reparatur antiker und kostbarer Uhren. Bei der Reparatur von Uhren der letzten Generation sind vor allem Reinigungsarbeiten vorzunehmen oder beschädigte Teile auszutauschen. Dabei bedienen sich die Uhrmacher modernster Maschinen und elektronischer Mess- und Prüfgeräte.
Der Werkstatt ist häufig ein Uhrengeschäft angeschlossen.
Geschick für handwerkliche Feinarbeit, Vorliebe für ruhige, sorgfältige genaue Arbeitsweise, Sehtüchtigkeit, technisches Interesse und Verständnis
FeinmechanikerIn
Die Uhrmacherbetriebe Südtirols sind Klein- oder Kleinstbetriebe.
Eröffnung eines eigenen Betriebes
Voraussetzung dafür ist die Eintragung bei der Handelskammer, die über die beruflichen Voraussetzungen informiert: http://www.handelskammer.bz.it
Besuch der 4-jährigen Fachschule für Uhrmacher in Karlstein/Niederösterreich.
Besuch von Vorbereitungskursen und Ablegung der Handwerksmeisterprüfung.
Berufsgemeinschaft der Uhrmacher im Landesverband der Handwerker
Mitterweg 7 - Bozner Boden, 39100 Bozen | T 0471 / 32 32 00
Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung
Dantestraße 11, 39100 Bozen | T 0471 / 41 69 80
lehrlingswesen@provinz.bz.it · www.provinz.bz.it/berufsbildung